Universität

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der Blog münkler-watch veröffentlicht anonym Beiträge gegen einen Professor. Man sieht sich dabei als Kollektiv und will so den kritischen Diskurs fördern. Nur wie will man diskutieren, wenn man nur Monologe hält? Noch dazu werden auch Mit-Studierende als Rassist_innen verunglimpft. Das schadet der Sache, meint Michael Grothe-Hammer in seinem nicht-anonymen Kommentar.

Arbeit statt Bildung? Ein Kommentar zur vorgeschlagenen Verknappung von Studienplätzen

Arbeit statt Bildung? Ein Kommentar zur vorgeschlagenen Verknappung von Studienplätzen

Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, hat in einem Welt-Interview jüngst erneut vor der vermeintlichen Überakademisierung in Deutschland gewarnt. Angeblich studieren zu viele junge Menschen, die stattdessen lieber eine Ausbildung machen sollten. Schweitzers Vorschlag lautet sodann: Verknappt die Studienplätze! So sollen diejenigen jungen Menschen, die leer ausgehen, zu einer Berufsausbildung bewegt werden. Kann das eine legitime Lösung sein? Ein Kommentar von Michael Grothe-Hammer

Studieren in Freiheit und Selbstbestimmung

Studieren in Freiheit und Selbstbestimmung

„Studiert doch, was ihr wollt!“ hatte der Informatik-Professor Dominikus Herzberg kürzlich in einem Gastbeitrag auf ZEIT ONLINE gefordert und damit für eine individuelle Zusammenstellung von Studienfächern geworben. Herzberg bemängelte eine fehlende Offenheit für die vielfältigen Stärken junger Menschen, die sich in eng gestrickte Bachelor-Studiengänge einfügen müssen. Es gibt jedoch bereits Studienmodelle, die zu einer freiheitlicheren Gestaltung des eigenen Curriculums ermutigen und dabei das Studium als eine intensive Auseinandersetzung mit persönlich bestimmten, fachübergreifenden Themen verstehen – beispielsweise das „Studium Individuale“ der Leuphana Universität Lüneburg.

Hochschulräte – Wer bewacht die Hochschulbewacher?

Hochschulräte – Wer bewacht die Hochschulbewacher?

Im ersten Beitrag wurden bereits die Ideen, die den Hochschulräten zugrunde liegen erläutert, und einige grundlegende Probleme angeschnitten. Hier wird insbesondere auf die Legitimität der Hochschulräte und auf die Besetzung dieser eingegangen. Lukas Daubner blickt am Ende darauf, wie es mit den Hochschulräten weitergehen soll.

Hochschulräte und die Mär der direkten Steuerung

Hochschulräte und die Mär der direkten Steuerung

In NRW wird derzeit hitzig über die Erneuerung des Hochschulfreiheitsgesetzes diskutiert und gestritten. Wirtschaftsvertreter_innen, Rektorate und allen voran Hochschulräte wehren sich mit Leibeskräften gegen die Veränderungen, die dem Kultusministerium wieder etwas mehr Kontrolle über die Hochschulen geben sollen. Insbesondere die Hochschulräte haben von den unter FDP Minister Pinkwart eingeführten Hochschulgesetzen profitiert. Die Hochschulräte, so argumentiert unser Autor Lukas Daubner, haben allerdings ein Legitimitätsproblem und müssten erst einmal erklären, warum sie als Akteure in NRW und anderswo so große Töne in dieser Diskussion spucken dürfen und was eigentlich ihre Daseinsberechtigung ausmacht.

Erstakademiker_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Erstakademiker_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Erstakademiker_innen haben es nicht leicht an Hochschulen: Diese sind nicht auf sie eingestellt. Dabei hat diese Gruppe spezielle Probleme, auf die stärker eingegangen werden muss. Seit kurzer Zeit setzen sich verschiedene Initiativen wie Arbeiterkind.de für diese Gruppe ein. Doch wer ist eigentlich zuständig? Unser Autor Rainald Manthe hat sich mit einem unterhalten, der es trotz dieser Verhältnisse geschafft hat.

Wissenschaftler_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Wissenschaftler_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Dein Vertrag ist befristet, deine Überstunden unbezahlt und die Planungssicherheit für deine sogenannte Karriere reicht ungefähr fünf Minuten in die Zukunft? Sieht so aus, als hättest du das Glück in der Wissenschaft zu arbeiten. Unter welchen Bedingungen wissenschaftliche Mitarbeiter_innen an deutschen Hochschulen forschen, lehren und leiden, hat unsere Autorin Alena Biegert bei einem Treffen der ver.di-Initiative Fairspektive erfahren – und auch, warum das nicht so sein muss.