Universität

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Ist „Akademisierungswahn“ ein missverstandenes Schlagwort? Das lässt zumindest der „CHANCEN Brief“ vermuten, ein neuer und lesenswerter Newsletter der ZEIT Onlineredaktion zu Neuigkeiten aus der Hochschulpolitik und Wissenschaft. Jüngst wurde darin eine kontroverse Kommentierung der Rede vom „Akademisierungswahn“ unternommen und dieser mit Ressentiments begegnet. Dass der Begriff auch anders verstanden werden kann, blieb dabei unerkannt.

Neoliberale Anreize für Unis

Neoliberale Anreize für Unis

Hohe Abbrecherquoten und miese Studienbedingungen sollten durch die Bachelor/Master-Reform der Vergangenheit angehören. Da es anders gekommen ist, versucht die Politik dieses Ziel jetzt anderweitig zu erreichen: In NRW sollen Unis demnächst einen Teil ihres Geldes erst nach erfolgreichem Abschluss der Studierenden bekommen. Klingt erst mal schlau, hat aber – so unser Autor Lukas Daubner – zur Folge, dass sich Universitäten kreative Lösungen einfallen lassen, um an das Geld zu kommen. Lösungen, die leider nichts mit besseren Studienbedingungen zu tun haben.

Von der Relevanz des Nischendaseins

Von der Relevanz des Nischendaseins

Unter der Überschrift „Deutschland braucht mehr Expertise“ kommentierte Jarina Kajafa in der taz vom 24.07.2015 das bevorstehende Aus des Ukrainistik-Lehrstuhls an der Universität Greifswald. Unser Autor Michael Feindler unterstützt ihr Anliegen, den Lehrstuhl zu erhalten, findet jedoch, dass die Argumentation zu kurz greift.

Kritik auf Augenhöhe? Schön wär’s!

Kritik auf Augenhöhe? Schön wär’s!

Ein Professor hält eine Vorlesung. Studierenden gefällt deren Form und Inhalt nicht. Sie meckern im Internet darüber. So kann man die Debatte um münkler-watch – mal etwas verkürzt ausgedrückt – zusammenfassen. Warum das in Ordnung geht und Kritik erlaubt ist, schreibt unser Autor Christopher Wimmer.

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der Blog münkler-watch veröffentlicht anonym Beiträge gegen einen Professor. Man sieht sich dabei als Kollektiv und will so den kritischen Diskurs fördern. Nur wie will man diskutieren, wenn man nur Monologe hält? Noch dazu werden auch Mit-Studierende als Rassist_innen verunglimpft. Das schadet der Sache, meint Michael Grothe-Hammer in seinem nicht-anonymen Kommentar.