Universität

Kritik auf Augenhöhe? Schön wär’s!

Kritik auf Augenhöhe? Schön wär’s!

Ein Professor hält eine Vorlesung. Studierenden gefällt deren Form und Inhalt nicht. Sie meckern im Internet darüber. So kann man die Debatte um münkler-watch – mal etwas verkürzt ausgedrückt – zusammenfassen. Warum das in Ordnung geht und Kritik erlaubt ist, schreibt unser Autor Christopher Wimmer.

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der Blog münkler-watch veröffentlicht anonym Beiträge gegen einen Professor. Man sieht sich dabei als Kollektiv und will so den kritischen Diskurs fördern. Nur wie will man diskutieren, wenn man nur Monologe hält? Noch dazu werden auch Mit-Studierende als Rassist_innen verunglimpft. Das schadet der Sache, meint Michael Grothe-Hammer in seinem nicht-anonymen Kommentar.

Arbeit statt Bildung? Ein Kommentar zur vorgeschlagenen Verknappung von Studienplätzen

Arbeit statt Bildung? Ein Kommentar zur vorgeschlagenen Verknappung von Studienplätzen

Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, hat in einem Welt-Interview jüngst erneut vor der vermeintlichen Überakademisierung in Deutschland gewarnt. Angeblich studieren zu viele junge Menschen, die stattdessen lieber eine Ausbildung machen sollten. Schweitzers Vorschlag lautet sodann: Verknappt die Studienplätze! So sollen diejenigen jungen Menschen, die leer ausgehen, zu einer Berufsausbildung bewegt werden. Kann das eine legitime Lösung sein? Ein Kommentar von Michael Grothe-Hammer

Studieren in Freiheit und Selbstbestimmung

Studieren in Freiheit und Selbstbestimmung

„Studiert doch, was ihr wollt!“ hatte der Informatik-Professor Dominikus Herzberg kürzlich in einem Gastbeitrag auf ZEIT ONLINE gefordert und damit für eine individuelle Zusammenstellung von Studienfächern geworben. Herzberg bemängelte eine fehlende Offenheit für die vielfältigen Stärken junger Menschen, die sich in eng gestrickte Bachelor-Studiengänge einfügen müssen. Es gibt jedoch bereits Studienmodelle, die zu einer freiheitlicheren Gestaltung des eigenen Curriculums ermutigen und dabei das Studium als eine intensive Auseinandersetzung mit persönlich bestimmten, fachübergreifenden Themen verstehen – beispielsweise das „Studium Individuale“ der Leuphana Universität Lüneburg.

Hochschulräte – Wer bewacht die Hochschulbewacher?

Hochschulräte – Wer bewacht die Hochschulbewacher?

Im ersten Beitrag wurden bereits die Ideen, die den Hochschulräten zugrunde liegen erläutert, und einige grundlegende Probleme angeschnitten. Hier wird insbesondere auf die Legitimität der Hochschulräte und auf die Besetzung dieser eingegangen. Lukas Daubner blickt am Ende darauf, wie es mit den Hochschulräten weitergehen soll.