Hochschule

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Ist „Akademisierungswahn“ ein missverstandenes Schlagwort? Das lässt zumindest der „CHANCEN Brief“ vermuten, ein neuer und lesenswerter Newsletter der ZEIT Onlineredaktion zu Neuigkeiten aus der Hochschulpolitik und Wissenschaft. Jüngst wurde darin eine kontroverse Kommentierung der Rede vom „Akademisierungswahn“ unternommen und dieser mit Ressentiments begegnet. Dass der Begriff auch anders verstanden werden kann, blieb dabei unerkannt.

Die ‚white lies’ in der US-Hochschulzulassung

Die ‚white lies’ in der US-Hochschulzulassung

Schwarze Studierende sollen an langsamere Colleges gehen, sagte vergangene Woche ein Richter am Obersten Gerichtshof der USA. Er stellt sich damit gegen Antidiskriminierungsmaßnahmen, die als ‚affirmative action’ bekannt geworden sind. Was ist das und warum wird in den USA so grundsätzlich darüber debattiert? Unser Autor Rainald Manthe hat sich die Hochschulzulassung dort einmal genauer angeschaut.

Rassismus an US-Hochschulen: Bringen neue Proteste die Wende?

Rassismus an US-Hochschulen: Bringen neue Proteste die Wende?

US-Universitätspräsidenten treten zurück, Studierende demonstrieren, campieren auf dem Campus und hungern, es gibt Solidaritätskundgebungen im ganzen Land. Eine neue Welle von Anklagen rassistischer Diskriminierung erschüttert Hochschulen in den gesamten USA. Doch die Debatte thematisiert nicht nur Diskriminierung, es geht auch um Presse- und Meinungsfreiheit.

Ohne Leistungspunkte mach ich nichts!

Ohne Leistungspunkte mach ich nichts!

Studentisches Engagement in seinen verschiedensten Formen findet vielerorts (wieder) großen Anklang. Studierende lösen soziale und technische Probleme, verschönern ihren Campus oder diskutieren Klassiker ihrer Disziplin. An manchen Unis und Hochschulen werden diese Formen des Engagements in die Studienordnungen eingebunden. Gute Gründe dafür und dagegen diskutiert Lukas Daubner.

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der Blog münkler-watch veröffentlicht anonym Beiträge gegen einen Professor. Man sieht sich dabei als Kollektiv und will so den kritischen Diskurs fördern. Nur wie will man diskutieren, wenn man nur Monologe hält? Noch dazu werden auch Mit-Studierende als Rassist_innen verunglimpft. Das schadet der Sache, meint Michael Grothe-Hammer in seinem nicht-anonymen Kommentar.

Über die Sisyphosarbeit der Betreuungssuche

Über die Sisyphosarbeit der Betreuungssuche

Durch die Umstrukturierungen im Mittelbau deutscher Hochschulen hat sich die Betreuungssituation an vielen Unis dramatisch verschlechtert. Viel Studierende tun sich mittlerweile schwer damit, eine/n passende/n Betreuer_in zu finden. Unser Autor Jonas Jordan kann ein Lied davon singen.

Mehr Vielfalt in der Wirtschaftswissenschaft

Mehr Vielfalt in der Wirtschaftswissenschaft

Seit Jahren hält uns nun schon die Finanzkrise in Atem. Obwohl die wenigsten Wirtschaftswissenschaftler_innen die Krise vorher gesehen haben, und auch nur wenig dazu beitragen, die Folgen der Krise zu dämmen, werden an Universitäten immer noch nahezu alternativlos die neo-klassischen Wirtschaftswissenschaften gelehrt. In diesem Gastbeitrag beschreibt der Public Economics Student Michael Peters, warum er von den klassischen Wirtschaftswissenschaften enttäuscht ist, und warum eine Initiative von Studierenden daran etwas ändern möchte.