Bildung

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildungsdebatten zu führen kann ungemein frustrierend sein. Viele kritische Auseinandersetzungen sind heutzutage nur noch ernüchternd, sobald man festgestellt hat, sich wieder einmal im Kreis zu drehen – und zwar nicht seit ein paar Stunden, sondern seit mehreren Jahrzehnten. Unser Autor Michael Feindler stört sich insbesondere daran, dass die meisten Debatten in einem höchst beschränkten Rahmen geführt werden, ohne gesamtgesellschaftliche Perspektive. Eine Polemik.

Aus Informationen Haltung machen

In dieser Reihe stellen wir die Gewinner_innen des Essaywettbewerbs „Wie sieht Bildung im digitalen Zeitalter aus?“, ausgerichtet von uns und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, vor. Die drittplatzierte Stefanie Hennig überzeugt mit ihrer pointierten Darstellung über die Möglichkeiten und Erfordernisse, die das Digitale für eine aufgeklärte Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts schafft.

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der „Wir“-Monolog – Wie münkler-watch der Sache schadet

Der Blog münkler-watch veröffentlicht anonym Beiträge gegen einen Professor. Man sieht sich dabei als Kollektiv und will so den kritischen Diskurs fördern. Nur wie will man diskutieren, wenn man nur Monologe hält? Noch dazu werden auch Mit-Studierende als Rassist_innen verunglimpft. Das schadet der Sache, meint Michael Grothe-Hammer in seinem nicht-anonymen Kommentar.

Studieren in Freiheit und Selbstbestimmung

Studieren in Freiheit und Selbstbestimmung

„Studiert doch, was ihr wollt!“ hatte der Informatik-Professor Dominikus Herzberg kürzlich in einem Gastbeitrag auf ZEIT ONLINE gefordert und damit für eine individuelle Zusammenstellung von Studienfächern geworben. Herzberg bemängelte eine fehlende Offenheit für die vielfältigen Stärken junger Menschen, die sich in eng gestrickte Bachelor-Studiengänge einfügen müssen. Es gibt jedoch bereits Studienmodelle, die zu einer freiheitlicheren Gestaltung des eigenen Curriculums ermutigen und dabei das Studium als eine intensive Auseinandersetzung mit persönlich bestimmten, fachübergreifenden Themen verstehen – beispielsweise das „Studium Individuale“ der Leuphana Universität Lüneburg.

Sei souverän und gib etwas zurück!

Sei souverän und gib etwas zurück!

In dieser Reihe stellen wir die Gewinner_innen des Essaywettbewerbs „Wie sieht Bildung im digitalen Zeitalter aus?“, ausgerichtet von uns und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, vor. Die Autorin Maria Friedrichowicz hat den ersten Platz gemacht. Sie stellt die Souveränität, die jeder Einzelne im digitalen Zeitalter gewinnt, in den Mittelpunkt. Verändert sich ein Ideal eines […]