Akademisierung

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Ist „Akademisierungswahn“ ein missverstandenes Schlagwort? Das lässt zumindest der „CHANCEN Brief“ vermuten, ein neuer und lesenswerter Newsletter der ZEIT Onlineredaktion zu Neuigkeiten aus der Hochschulpolitik und Wissenschaft. Jüngst wurde darin eine kontroverse Kommentierung der Rede vom „Akademisierungswahn“ unternommen und dieser mit Ressentiments begegnet. Dass der Begriff auch anders verstanden werden kann, blieb dabei unerkannt.

Arbeit statt Bildung? Ein Kommentar zur vorgeschlagenen Verknappung von Studienplätzen

Arbeit statt Bildung? Ein Kommentar zur vorgeschlagenen Verknappung von Studienplätzen

Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, hat in einem Welt-Interview jüngst erneut vor der vermeintlichen Überakademisierung in Deutschland gewarnt. Angeblich studieren zu viele junge Menschen, die stattdessen lieber eine Ausbildung machen sollten. Schweitzers Vorschlag lautet sodann: Verknappt die Studienplätze! So sollen diejenigen jungen Menschen, die leer ausgehen, zu einer Berufsausbildung bewegt werden. Kann das eine legitime Lösung sein? Ein Kommentar von Michael Grothe-Hammer

„Hurra! Academia für alle!“

„Hurra! Academia für alle!“

In regelmäßigen Abständen stellt die OECD fest, Deutschland bringe immer noch viel zu wenige Akademiker_innen hervor. Und auch sonst ist mit „mehr Bildung für alle!“ meist die Forderung nach „mehr Hochschule für alle!“ verbunden. Unsere Autorin Alena Biegert hinterfragt die Akademisierung aller Berufsgruppen und erinnert an die schönen Seiten des dualen Ausbildungssystems. „Right now, countries […]