Hochschulräte und die Mär der direkten Steuerung

Hochschulräte und die Mär der direkten Steuerung

In NRW wird derzeit hitzig über die Erneuerung des Hochschulfreiheitsgesetzes diskutiert und gestritten. Wirtschaftsvertreter_innen, Rektorate und allen voran Hochschulräte wehren sich mit Leibeskräften gegen die Veränderungen, die dem Kultusministerium wieder etwas mehr Kontrolle über die Hochschulen geben sollen. Insbesondere die Hochschulräte haben von den unter FDP Minister Pinkwart eingeführten Hochschulgesetzen profitiert. Die Hochschulräte, so argumentiert unser Autor Lukas Daubner, haben allerdings ein Legitimitätsproblem und müssten erst einmal erklären, warum sie als Akteure in NRW und anderswo so große Töne in dieser Diskussion spucken dürfen und was eigentlich ihre Daseinsberechtigung ausmacht.

Erstakademiker_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Erstakademiker_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Erstakademiker_innen haben es nicht leicht an Hochschulen: Diese sind nicht auf sie eingestellt. Dabei hat diese Gruppe spezielle Probleme, auf die stärker eingegangen werden muss. Seit kurzer Zeit setzen sich verschiedene Initiativen wie Arbeiterkind.de für diese Gruppe ein. Doch wer ist eigentlich zuständig? Unser Autor Rainald Manthe hat sich mit einem unterhalten, der es trotz dieser Verhältnisse geschafft hat.

Wissenschaftler_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Wissenschaftler_innen aller Hochschulen, vereinigt euch!

Dein Vertrag ist befristet, deine Überstunden unbezahlt und die Planungssicherheit für deine sogenannte Karriere reicht ungefähr fünf Minuten in die Zukunft? Sieht so aus, als hättest du das Glück in der Wissenschaft zu arbeiten. Unter welchen Bedingungen wissenschaftliche Mitarbeiter_innen an deutschen Hochschulen forschen, lehren und leiden, hat unsere Autorin Alena Biegert bei einem Treffen der ver.di-Initiative Fairspektive erfahren – und auch, warum das nicht so sein muss.

Ü30-Studenten zahlen das Doppelte

Ü30-Studenten zahlen das Doppelte

Für Studierende gilt ein ermäßigter Krankenkassenbeitrag. Es sei denn, sie haben nach dem Abitur zu lange etwas anderes gemacht. Das trifft vor allem Bildungsaufsteiger.

Wie kann Hochschulpolitik sich aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Problemen stellen?

Wie kann Hochschulpolitik sich aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Problemen stellen?

Der ehemalige Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner macht im Oktoberheft der Neuen Gesellschaft/Frankfurter Hefte Vorschläge für die Hochschulgrundfinanzierung nach 2017. Damit stößt er eine wichtige Debatte an. Seine Diagnosen sind richtig, allein seine Schlüsse zeugen von einer ambitionslosen Hochschulpolitik, wie sie für die letzte Dekade kennzeichnend war, und ignorieren die Zukunftsprobleme im System, findet Rainald Manthe.