Hoffnungstäter werden

Du findest, das deutsche Bildungssystem ist voller Hürden?
Du findest das bestehende Bildungssystem in seiner jetzigen Form undurchlässig, ungerecht und veraltet?
Du meinst, man sollte endlich etwas tun, damit sich etwas ändert?

Dann werde Hoffnungstäter und fordere mit uns die Bildungsrevolution!
Schreibe einen Kommentar, in dem du kurz sagst, was du kritisierst oder was sich deiner Meinung nach verändern sollte. Oder schicke uns ein Foto an info@wasbildetihrunsein.de.

 

 

Ich bin Hoffnungstäter! Ich ….

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4 Kommentare

  1. Hark Lüders
    Okt 31, 2012 @ 12:39:40

    Schule ist Vergewohltätigung
    Schule ist eine absolut kranke Institution. Theoretisch soll sie den Kindern dienen – Wissen und Fähigkeiten vermitteln, die man fürs Leben braucht, Interessen wecken und Talente fördern, selbstbewusste Bürger einer demokratischen Gesellschaft erziehen. Stattdessen tötet die Schule in den Kindern ihre angeborene Neugier und Wissensdrang, zwingt sie, Dinge zu lernen, zu denen sie weder Lust noch Begabung haben, nimmt ihnen die Zeit – und allzu oft auch den Mut, eigene Interessen zu verfolgen, und vermittelt ihnen das Gefühl, hilflose Untertanen zu sein in einem System, auf das sie keinen Einfluss haben.
    Kein Wunder, dass die Schule so verhasst ist. Dabei ist Lernen eigentlich eins der wenigen Dinge im Leben, die auf Dauer Spaß machen. Fast alles was das Leben so zu bieten hat, wird irgendwann langweilig – außer Essen, Trinken, Schlafen, Sex… und Lernen! Denn Lernen bedeutet doch nichts anderes als neue Fähigkeiten zu erwerben und die Welt zu entdecken. Lernen ist per Definition das Gegenteil von Langeweile!
    Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die fröhlichsten Menschen auf dieser Welt vor allem unter den Jüngsten zu finden sind. Die Kindheit ist nicht deshalb eine tolle Zeit, weil „unbeschwert und sorgenfrei“. Kinder mögen ja viele Erwachsenen-Sorgen nicht kennen. Dafür haben sie ihre eigenen Kinder-Sorgen, die oft mindestens genauso grausam sind. Die Kindheit ist eine tolle Zeit, weil es da so viel zu lernen und zu entdecken gibt!
    Die Schule müsste von daher eigentlich so einer Art Freudenhaus für Kinder sein. Ist sie aber nicht. Und sie ist es nicht aus genau demselben Grunde, aus dem Vergewaltigung eben keine „Vergewohltätigung“ ist. Jeder Mensch will Sex, aber jeder will selbst bestimmen wann und mit wem. Und jedes Kind will lernen, aber es will selbst entscheiden, wann und was. Man kann Menschen zu ihrem Glück nicht zwingen – und Kinder sind auch Menschen.

    Antworten

  2. Stefan Ludwig
    Nov 24, 2012 @ 12:50:14

    also wenn “Hoffnungstäter sein” sich darauf beschränken würde Kritik und/oder Wünsche zu äußern, dann finde ich noch zu wenig. Die Kritik und Wünsche sollten kombiniert sein mit einem Beispiel wo es genauso oder ähnlicg gemacht wird wie in dem Wunsch oder der Kritik geäußert.

    Meine Vorstellung von einem Hoffnungstäters ist: Hoffnung haben und SELBST etwas TUN (Taten / Täter) des neuen und besseren sein.

    Ich habe mir jetzt einfach die ersten sechs Fotos und ihre Kritik von Hoffnungstätern angeschaut

    “Das Schulsystem ist ungerecht” finde ich auch! Was ist DEINE Idee es gerechter zu machen? Wo wird diese Idee schon gelebt?

    “Ich wünsche mir kein dreigliedriges Shulsystem mehr”
    Das Möchte ich auch nicht mehr!
    In welchen Ländern gibt es ein eingliedriges Schulsystem dass erfolgreich ist?
    TATEN: Wo gibt es Beispiele wo in einer Stadt die Haupt-, Realschule und Gymnasium obwohl sie de jure auf dem Papier getrennt sind möglichst durchlässig sind?

    “I wish that they would not kill the arts” Bin ich auch dagegen!
    Wo gibt es Beispiele wo Schulen wo Künste eine große Bedeutung haben?

    “Mehr Kindheit weniger Selektion” Ich möchte auch mehr Kindheit! Wie kann mehr Kindheit in die Schule kommen? Welche Ideen hast Du dazu?
    Wo gibt es Beispiele wo das irgendwo auf der Erde schon so gelebt wird?

    Ihr geht selbst noch zur Schule. Welcher von euren Lehrer ist aufgeschlossen für neues? Welchem eurer Lehrer könntet Ihr von einem Beispiel erzählen was Ihr euch wünscht was GENAU DIESER LEHRER in SEINEM Unterricht anders machen könnte um dem Ziel ein bißchen näher zu kommen?

    John F. Kenedy sagte einmal: Frage nicht was dein Land für dich tun kann, frage was DU für dein Land tun kannst.

    Ich finde die Kritik am bestehenden ist wichtig aber sie sollte kombiniert sein mit Vorschlägen wie es stattdessen seil soll.

    Antworten

  3. Meike Hohenwarter
    Jan 06, 2013 @ 18:59:43

    Wir bei MagicLearning glauben daran, dass jedes Kind lernen kann und will! Mit Beiträgen, Kolumnen, networking, Besuch in Schulen etc. zeigen wir täglich auf, wie Schule und Lernen Kindern Spaß machen könnte.

    Besonders wichtig ist es uns, allgemein bekannt zu machen, dass Diagnosen wie Legasthenie und Dyskalkulie bis heute nicht definiert sind. So viele Kinder bekommen diesen Stempel verpasst, obwohl es ihn gar nicht eindeutig gibt. Diese Schubladisierung brennt sich tief in das Selbstbewusstsein ein und führt dazu, dass sich Kinder (und später auch Erwachsene) für weniger klug und irgendwie fehlerhaft halten.

    Mit der Trainerinnen-Ausbildung und unserem Netzwerk wollen wir im ganzen deutschsprachigen Raum eine echte Alternative zu Nachhilfe und Legasthenietraining bieten und hoffentlich auch immer mehr Lehrern neue Wege zeigen, sodass wir uns irgendwann selbst überflüssig machen. ;-)

    Antworten

  4. Carsten Roeger
    Feb 22, 2013 @ 15:25:49

    … untersuche die philosophischen Grundlagen des Bildungsgedankens hinsichtlich ihrer Relevanz für die Bildungspraxis, um Alternativen zur aktuellen Ökonomisierung der Bildung aufzeigen zu können, welche eine Verzweckung der Bildung und des Menschen nach den Kriterien des “Marktes” bedeutet, statt einer harmonischen Entfaltung der Persönlichkeit in einem Prozess der Selbstbildung.

    Antworten

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