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Die allgegenwärtige Herausforderung: Bildungsqualität und -gerechtigkeit in Deutschland und der Schweiz nachhaltig sichern. Eine Bestandsaufnahme

Die allgegenwärtige Herausforderung: Bildungsqualität und -gerechtigkeit in Deutschland und der Schweiz nachhaltig sichern. Eine Bestandsaufnahme

Etwa 700 Bildungsforscher_innen, Schulleitungen und Studierende aus 55 Nationen kamen vom 02. bis zum 04. September 2015 auf dem Internationalen Bildungs- und Schulleitungssymposium in Zug (Schweiz) zusammen. Die Fragen, wie Bildungsgerechtigkeit verstärkt und eine höhere Bildungsqualität nachhaltig gesichert werden können, standen dabei im Mittelpunkt. Anne Köster fasst die Problematiken und Lösungsvorschläge, die auf dem Symposium vorgestellt und diskutiert wurden, in ihrer 2-teiligen Serie zusammen.

Studieren statt warten – Die Kiron University

Studieren statt warten – Die Kiron University

Bildung ist der Schlüssel für Integration. Oft wird dieses Mantra von Politiker_innen wiederholt. Die deutschen Bildungsinstitutionen und die politischen Entscheider_innen passen sich allerdings nur langsam an die Situation an. Für viele Geflüchtete bedeutet das vor allem sinnloses und zermürbendes Warten. Lukas Daubner stellt hier die Kiron University vor, die Geflüchteten Studieren ohne große Hürden ermöglicht.

Demokratie ist ein Lebensstil

Demokratie ist ein Lebensstil

Um Schulpolitik und Schule besser zu machen, muss sie sich grundlegend ändern. Unsere Autoren Rainald Manthe und Lukas Daubner fordern, dass Schüler_innen ernsthaft an Entscheidungen des Schulalltags mit einbezogen werden. Demokratie in der Schule darf nicht nur Thema von Politikunterricht und Teil von Unterrichtseinheiten sein. Wir Erwachsenen müssen lernen, die Meinung der Kinder und Jungendliche ernst zu nehmen. Ein Plädoyer für eine demokratische Schulbildung.

Ausbildung und Mitbestimmung – Geht nicht? Geht doch!

Ausbildung und Mitbestimmung – Geht nicht? Geht doch!

Am 15. September veranstaltete „Was bildet ihr uns ein?“ gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine einmalige Diskussionsveranstaltung in Berlin, in der sich rund 50 Auszubildende über gute und schlechte Erfahrungen bei Mitbestimmung in der Ausbildung austauschen konnten. Alena Biegert protokolliert hier knapp den Verlauf der Veranstaltung. Festgehalten werden kann, dass die Auszubildenden eine in der Bildungsdiskussion oft vergessene Gruppe sind, der mehr Gehör verschafft werden muss.

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildungsdebatten zu führen kann ungemein frustrierend sein. Viele kritische Auseinandersetzungen sind heutzutage nur noch ernüchternd, sobald man festgestellt hat, sich wieder einmal im Kreis zu drehen – und zwar nicht seit ein paar Stunden, sondern seit mehreren Jahrzehnten. Unser Autor Michael Feindler stört sich insbesondere daran, dass die meisten Debatten in einem höchst beschränkten Rahmen geführt werden, ohne gesamtgesellschaftliche Perspektive. Eine Polemik.

Mit Bildung gegen Vorurteile in Europa!

Mit Bildung gegen Vorurteile in Europa!

Die Diskussionen über Europa sind momentan vor allem durch Vorurteile und Einseitigkeiten geprägt. Adrian Eppel findet, dass mehr Europa in der Schule zu besserem Verständnis der Ereignisse in Europa und damit letztendlich zu einer größeren Einigkeit führt. Denn trotz Krise muss das Ziel weiterhin „mehr Europa“ heißen.

Neoliberale Anreize für Unis

Neoliberale Anreize für Unis

Hohe Abbrecherquoten und miese Studienbedingungen sollten durch die Bachelor/Master-Reform der Vergangenheit angehören. Da es anders gekommen ist, versucht die Politik dieses Ziel jetzt anderweitig zu erreichen: In NRW sollen Unis demnächst einen Teil ihres Geldes erst nach erfolgreichem Abschluss der Studierenden bekommen. Klingt erst mal schlau, hat aber – so unser Autor Lukas Daubner – zur Folge, dass sich Universitäten kreative Lösungen einfallen lassen, um an das Geld zu kommen. Lösungen, die leider nichts mit besseren Studienbedingungen zu tun haben.