Inland

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Akademisierungswahn – Das missverstandene Schlagwort

Ist „Akademisierungswahn“ ein missverstandenes Schlagwort? Das lässt zumindest der „CHANCEN Brief“ vermuten, ein neuer und lesenswerter Newsletter der ZEIT Onlineredaktion zu Neuigkeiten aus der Hochschulpolitik und Wissenschaft. Jüngst wurde darin eine kontroverse Kommentierung der Rede vom „Akademisierungswahn“ unternommen und dieser mit Ressentiments begegnet. Dass der Begriff auch anders verstanden werden kann, blieb dabei unerkannt.

Das Berliner jugendFORUM 2015

Das Berliner jugendFORUM 2015

Das Berliner jungedFORUM ist wie der Junge Bildungskongress. Nur in groß! Seit dem Jahr 2000 treffen dort Berliner Kinder, Jugendliche und Politiker_innen aufeinander und diskutieren über Jugendpolitik. Zu verschiedenen Themen werden von jungen Menschen Diskussionsrunden und Workshops vorbereitet. Dort können die Abgeordneten teilnehmen und die jeweiligen Themen auf Augenhöhe diskutieren. Dieses Jahr war auch Was bildet ihr uns ein? mit dabei. Wir haben einen Workshop zu Privilegien und Antidiskriminierung an der Schule angeboten. Als Mittel haben wir die Rollenspielmethode „Ein Schritt nach vorn“ benutzt. Kennt ihr nicht? Schaut selbst:

Nur Privatschulen bringen Innovationen

Nur Privatschulen bringen Innovationen

Privatschulen werden oft verteufelt, weil sie als elitär und abgehoben gelten. Doch im Gegensatz zum trägen staatlichen Schulsystem bringen sie neue Ideen ins Bildungssystem. Damit beweisen sie, dass diese Ideen auch in der Realität funktionieren, schreibt unser Autor Rainald Manthe. Der erste Teil unserer Pro-Contra-Debatte.

Überlegungen zur nachhaltigen Sicherung von Bildungsqualität und -gerechtigkeit

Überlegungen zur nachhaltigen Sicherung von Bildungsqualität und -gerechtigkeit

Auf dem Bildungs- und Schulleitungssymposium 2015 kamen Bildungsinnovator_innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um zu diskutieren, wie Gerechtigkeit und Qualität im Bildungswesen gewährleistet werden kann. Nachdem Anne Köster im ersten Teil ihrer Artikelserie eine exemplarische Bestandsaufnahme der Ungerechtigkeiten im schweizerischen und deutschen Bildungssystem darstellte, fasst sie hier einige auf dem Symposium präsentierten Überlegungen dazu zusammen, wie eine gerechtere Schulleitung, -entwicklung und -politik in verschiedenen Kontexten gestaltet werden könnte.

Demokratie ist ein Lebensstil

Demokratie ist ein Lebensstil

Um Schulpolitik und Schule besser zu machen, muss sie sich grundlegend ändern. Unsere Autoren Rainald Manthe und Lukas Daubner fordern, dass Schüler_innen ernsthaft an Entscheidungen des Schulalltags mit einbezogen werden. Demokratie in der Schule darf nicht nur Thema von Politikunterricht und Teil von Unterrichtseinheiten sein. Wir Erwachsenen müssen lernen, die Meinung der Kinder und Jungendliche ernst zu nehmen. Ein Plädoyer für eine demokratische Schulbildung.

Ausbildung und Mitbestimmung – Geht nicht? Geht doch!

Ausbildung und Mitbestimmung – Geht nicht? Geht doch!

Am 15. September veranstaltete „Was bildet ihr uns ein?“ gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine einmalige Diskussionsveranstaltung in Berlin, in der sich rund 50 Auszubildende über gute und schlechte Erfahrungen bei Mitbestimmung in der Ausbildung austauschen konnten. Alena Biegert protokolliert hier knapp den Verlauf der Veranstaltung. Festgehalten werden kann, dass die Auszubildenden eine in der Bildungsdiskussion oft vergessene Gruppe sind, der mehr Gehör verschafft werden muss.

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildungsdebatten zu führen kann ungemein frustrierend sein. Viele kritische Auseinandersetzungen sind heutzutage nur noch ernüchternd, sobald man festgestellt hat, sich wieder einmal im Kreis zu drehen – und zwar nicht seit ein paar Stunden, sondern seit mehreren Jahrzehnten. Unser Autor Michael Feindler stört sich insbesondere daran, dass die meisten Debatten in einem höchst beschränkten Rahmen geführt werden, ohne gesamtgesellschaftliche Perspektive. Eine Polemik.