Inland

Demokratie ist ein Lebensstil

Demokratie ist ein Lebensstil

Um Schulpolitik und Schule besser zu machen, muss sie sich grundlegend ändern. Unsere Autoren Rainald Manthe und Lukas Daubner fordern, dass Schüler_innen ernsthaft an Entscheidungen des Schulalltags mit einbezogen werden. Demokratie in der Schule darf nicht nur Thema von Politikunterricht und Teil von Unterrichtseinheiten sein. Wir Erwachsenen müssen lernen, die Meinung der Kinder und Jungendliche ernst zu nehmen. Ein Plädoyer für eine demokratische Schulbildung.

Ausbildung und Mitbestimmung – Geht nicht? Geht doch!

Ausbildung und Mitbestimmung – Geht nicht? Geht doch!

Am 15. September veranstaltete „Was bildet ihr uns ein?“ gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine einmalige Diskussionsveranstaltung in Berlin, in der sich rund 50 Auszubildende über gute und schlechte Erfahrungen bei Mitbestimmung in der Ausbildung austauschen konnten. Alena Biegert protokolliert hier knapp den Verlauf der Veranstaltung. Festgehalten werden kann, dass die Auszubildenden eine in der Bildungsdiskussion oft vergessene Gruppe sind, der mehr Gehör verschafft werden muss.

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildung – Zu kurz gedacht

Bildungsdebatten zu führen kann ungemein frustrierend sein. Viele kritische Auseinandersetzungen sind heutzutage nur noch ernüchternd, sobald man festgestellt hat, sich wieder einmal im Kreis zu drehen – und zwar nicht seit ein paar Stunden, sondern seit mehreren Jahrzehnten. Unser Autor Michael Feindler stört sich insbesondere daran, dass die meisten Debatten in einem höchst beschränkten Rahmen geführt werden, ohne gesamtgesellschaftliche Perspektive. Eine Polemik.

Neoliberale Anreize für Unis

Neoliberale Anreize für Unis

Hohe Abbrecherquoten und miese Studienbedingungen sollten durch die Bachelor/Master-Reform der Vergangenheit angehören. Da es anders gekommen ist, versucht die Politik dieses Ziel jetzt anderweitig zu erreichen: In NRW sollen Unis demnächst einen Teil ihres Geldes erst nach erfolgreichem Abschluss der Studierenden bekommen. Klingt erst mal schlau, hat aber – so unser Autor Lukas Daubner – zur Folge, dass sich Universitäten kreative Lösungen einfallen lassen, um an das Geld zu kommen. Lösungen, die leider nichts mit besseren Studienbedingungen zu tun haben.

Hört auf mit der Lebenslaufoptimierung!

Hört auf mit der Lebenslaufoptimierung!

Studierende optimieren ihre Lebensläufe, hetzen von einem Praktikum zum nächsten Auslandssemester und vergessen darüber zu leben. Unser Autor Rainald Manthe meint, ständiges Selbsttuning sei kontraproduktiv – insbesondere für die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Gute Bildung? Haben wir leider nicht

Gute Bildung? Haben wir leider nicht

Während des Jungen Bildungskongresses 2015 wurden einige Referenten_innen interviewt. Die Junge Pressegruppe hat es auch geschafft Politikerin Rosemarie Hein zu einem Interview zu treffen. Sie redete über den Bildungskongress und über die Bildungspolitik in Deutschland.

Kein Geld – keine Chance!

Kein Geld – keine Chance!

Wer sich mit einem nicht-deutschen Abitur an der Humboldt Universität (HU) Berlin bewerben möchte, muss zahlen. Wer das Geld nicht hat, bekommt keine Chance auf einen Studienplatz. Selektiv ist das Ganze für nicht-deutsche Studierende und Deutsche mit nicht-deutschem Abitur. Ein Erfahrungsbericht von Theresa Pfaff.