Workshopbericht: Journalistische Interviews

Keine astreine Interviewsituation, oder? Foto: Alena Biegert

Interviews sind eine häufig verwendete journalistische Form. Aber wie bereitet man sie vor, wie führt man sie? Darüber haben wir uns weitergebildet. Alena Biegert hat aufgeschrieben, wie es war. 

Welche Fragen stelle ich einer Politikerin, die ich einem Popstar besser nicht stelle? Wie bereite ich mich auf ein Interview vor, damit ich kein nervöses Nervenbündel bin? Und wie komme ich im Interview vom sicheren Terrain ins ungewisse Abenteuer, wo die wirklich spannenden Fragen warten?

Am Sonntag, den 16. Juli haben wir zu einem Workshop in den Blumensaal im Palais am Festungsgraben eingeladen: „Journalistische Interviews vorbereiten und führen“.
Der Journalist Andreas Hermwille hat die zwölf Teilnehmenden den Tag über von der Theorie zu praktischen Fragen begleitet und dabei auch aus dem professionellen Nähkästchen geplaudert (Hättet ihr gewusst, wofür die Codezahlen 1,2 und 3 in Gesprächen mit Politiker_innen stehen?). Wir haben über Fragetypen, Interviewformen und verschiedene Interviewpartner_innen gesprochen, unsere Haltung als Interviewende während eines Gesprächs reflektiert und die Erstellung eines Fragenkatalogs erprobt.

Vielen Dank an die Stiftung Bildung, die so freundlich war, uns die Räumlickeiten zur Verfügung zu stellen. Und Danke natürlich an Andreas Hermwille, der aus Bielefeld anreiste, um den Workshop zu leiten. Auch dieser Blog-Workshop war ein schöner Erfolg und wir werden das Format auf jeden Fall fortführen!