Jung, betroffen, ungefragt. Rückschau auf den Jungen Bildungskongress 2015

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Eine Schultüte gab es nur am Ende: Teilnehmende des Jungen Bildungskongresses 2015. Foto: Was bildet ihr uns ein?

Eine Schultüte gab es nur am Ende: Teilnehmende des Jungen Bildungskongresses 2015. Foto: Was bildet ihr uns ein?

Am 30. und 31. Mai 2015 fand der zweite Junge Bildungskongress in Berlin-Kreuzberg statt. Organisiert wurde der Kongress von der Bildungsinitiative Was bildet ihr uns ein? An dem Wochenende waren über 200 Teilnehmende vor Ort um Probleme des Bildungssystems, aber auch Maßnahmen zur Lösung dieser zu diskutieren. Welche Probleme unser Bildungssystem hat, welche Utopien die Teilnehmenden eingebracht haben und mit welchen Maßnahmen man ihnen näher kommt, das lest ihr in unserer Dokumentation

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde,liebe Bildungsrevolutionär_innen,

auf euren Monitoren seht ihr die Dokumentation des Jungen Bildungskongresses 2015. Der zweitägige Kongress hat in diesem Jahr zum zweiten Mal stattgefunden. Für uns als kleinen, ehrenamtlichen Verein ist diese Veranstaltung der Höhepunkt des Jahres. Gleichzeitig bedeutete das aber auch wieder viele, viele Vorbereitungstreffen und Gespräche, Anträge, Exceltabellen und Kostenkalkulationen bis am 30.05. um 9 Uhr die Türen der Carl-Von-Ossietzky-Schule geöffnet werden konnten.

Dass der Kongress stattfinden konnte, verdanken wir verschiedenen Freund_innen und Förderern. Ganz besonders möchten wir uns bei „STARK gemacht! JUGEND nimmt Einfluss“ des Jugend-Demokratiefonds Berlin, dem Bildungsgerechtigkeitsfond der FES-Stipendiat_innen, der Stiftung Bildung sowie der Stiftung Bildung und Gesellschaft und jenen bedanken, die auf unserer Soli-Party für den Kongress gespendet haben. Dank gebührt aber auch den ehrenamtlichen Moderator_innen und Referent_innen, die für die Bildungsrevolution ihr Wochenende geopfert haben. Auch den tollen Teilnehmer_innen möchten wir danken, ohne Euch gäbe es die Veranstaltung natürlich nicht.

2012 hat Was bildet ihr uns ein? die Bildungsrevolution ausgerufen. Bis heute ist sie jedoch ausgeblieben. Inzwischen haben wir gelernt, dass es kein einfaches Unterfangen ist, die Bildungspolitik in Deutschland zu verändern. Allerdings haben wir – neben vielen umfangreichen Forderungen – eigentlich eine ganz einfache Bitte an das Bildungssystem und seine Akteur_innen: Bezieht junge Menschen mehr in die Planung und die Entscheidungen mit ein! Mehr nicht. Jede_r Schulleiter_in, jede_r Bildungspolitiker_in, alle Eltern könnten diese Forderung morgen umsetzen. Dafür, dass das – vielleicht nicht morgen, aber übermorgen – passiert, werden wir weiter kämpfen.

Der Junge Bildungskongress ist unsere Plattform, diesen Kampf aufzunehmen. Junge Menschen haben tolle Ideen. Liebe Entscheider_innen, nehmt euch die Zeit und hört ihnen zu!

Allen, die uns bisher unterstützt haben, sei an dieser Stelle noch einmal gedankt.

Wir wünschen viel Spaß und viele Erkenntnisse beim Lesen dieser Dokumentation,

Lukas Daubner & Pauline Püschel

sowie das Organisationsteam des Jungen Bildungskongresses 2015

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