Der klassische Weg

Wie es früher war

Der klassische Weg, den die Abiturienten einst nach der Schule eingeschlagen haben, war der direkte Anschluss an das Studium an der Universität. Einige von uns werden sich daran erinnern und ihn auch selbst eingeschlagen haben, weil man es halt so tat. Man wählt einen Studiengang, von dem man der Meinung war, er würde am besten zu einem passen und quält sich die nächsten fünf, sechs oder sieben Jahre durch das Studium. Klar haben wir auch eine tolle Zeit dabei.

Im Sommer nach dem Abi geht es los; da informieren wir uns über die Studiengänge und bewerben uns dann um den Studiengang, der uns am meisten zusagt oder den wir ohnehin schon während der Schulzeit im Sinn hatten. Doch was passiert, wenn es keinen Platz mehr gibt, die Zulassungen nur beschränkt sind oder wir uns an einen anderen Wohnort begeben müssen? Vielleicht haben wir auch noch gar keine Lust, schon jetzt mit dem Studieren zu beginnen. Welche Optionen stehen uns zur Verfügung?

 

Erst mal leben und orientieren

Was passiert, wenn wir etwas später mit dem Studieren beginnen, vielleicht in einem Jahr? Genau, nichts passiert. Wie wäre es dann, wenn wir uns erst einmal etwas die Welt ansehen? Wir können zum Beispiel nach Disneyland fahren und dort jobben. Von dem Geld können wir uns dann das Land anschauen. Eine gute Idee ist auch ein Sommerjob.

Wer noch nicht genau weiß, welchen beruflichen Weg er einschlagen möchte, könnte sich erst mal mit einem Praktikum orientieren. Vielleicht könnte man das auch im Ausland tun.

 

Erst mal was Handfestes

Eine weitere Möglichkeit ist es, wenn wir uns erst einmal dazu entschließen, eine Lehre zu absolvieren. Da haben wir viele Chancen, denn die Betriebe nehmen häufig bevorzugt Abiturienten. Außerdem eröffnen sich uns die ersten Gelegenheiten, etwas Geld zu verdienen und uns vom Elternhaus zu verabschieden. Eine weitere Option ist ein duales Studium. Das hat den Vorteil, dass wir der Praxis viel näher sind.

 

Und was gibt es noch?

Sehr beliebt ist die Möglichkeit, erst einmal ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren, denn so haben wir die Chance zu erleben, wie das echte Leben funktioniert und können sogar noch etwas Nützliches dabei tun. Auswahl gibt es genug; wir müssen nicht unbedingt in den sozialen Bereich. Neben der Arbeit in Altenpflegeheime gibt es auch die Möglichkeit, bei der Deutschen Sportjugend aktiv tätig zu werden oder auch im kulturellen Bereich. Sicher werden wir dabei nicht die Mega Millions verdienen, aber wir erhalten etwas, was vielleicht noch viel wertvoller ist, nämlich eine Menge Lebenserfahrung. 

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